Meditation ganz einfach: Dein Einstieg in mehr Ruhe und Klarheit

Meditation ganz einfach: Dein Einstieg in mehr Ruhe und Klarheit

Was ist Meditation – und warum lohnt es sich, damit anzufangen?

Vielleicht hast du schon oft gehört, dass Meditation gut sein soll – für den Geist, die Nerven und das allgemeine Wohlbefinden. Und vielleicht hast du es sogar schon mal ausprobiert, aber irgendwie kamst du nicht richtig rein. Kein Wunder: Meditation wirkt ganz simpel, kann aber anfangs ganz schön herausfordernd sein.

Ich möchte dir hier ganz persönlich zeigen, wie du den Einstieg findest – Schritt für Schritt, ohne Druck und mit dem, was gerade für dich möglich ist. Du brauchst kein Vorwissen, keine Yogamatte und auch keine stundenlange Disziplin. Alles, was du brauchst, ist ein bisschen Zeit und die Bereitschaft, dir selbst zu begegnen.

1. Finde einen Ort, an dem du dich wohlfühlst

Es muss kein perfekt eingerichteter Meditationsraum sein – such dir einfach einen ruhigen Ort, an dem du für ein paar Minuten ungestört bist. Vielleicht ist das dein Lieblingssessel am Fenster, dein Bett am Morgen oder ein Platz im Park. Hauptsache, du fühlst dich sicher und kannst dich entspannen.

2. Setz dich so hin, wie es für dich angenehm ist

Es geht nicht darum, im perfekten Lotussitz dazusitzen. Wirklich nicht! Du kannst auf einem Stuhl sitzen, auf einem Kissen oder einer Decke – wichtig ist nur, dass deine Wirbelsäule aufrecht ist, ohne verkrampft zu sein. Schultern locker, Hände entspannt – so, wie du gut ein paar Minuten verweilen kannst.

3. Deine Haltung – mit dem Körper in der Ruhe ankommen

Vielleicht möchtest du ein Meditationskissen ausprobieren oder dich auf eine kleine Bank setzen. Für viele ist auch der Stuhl die bequemste Lösung – besonders, wenn das Sitzen auf dem Boden unangenehm ist. Probier einfach aus, was dir guttut. Es gibt hier kein „richtig“ oder „falsch“.

4. Der Atem – dein Anker

Schließe sanft die Augen und richte deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem. Spüre, wie er ein- und ausströmt – ganz ohne ihn zu verändern. Wenn du merkst, dass deine Gedanken abschweifen (was völlig normal ist!), bring deine Aufmerksamkeit freundlich wieder zurück zum Atem. Genau das ist Meditation.

5. Gedanken dürfen da sein

Es geht nicht darum, nicht zu denken. Gedanken kommen – das gehört dazu. Der Trick ist: Du beobachtest sie, ohne dich in ihnen zu verlieren. Stell dir vor, sie ziehen wie Wolken am Himmel vorbei. Du bist der Himmel – weit, ruhig und geduldig.

6. Fang klein an

Starte mit 5 Minuten am Tag. Wirklich. Lieber regelmäßig kurz als selten lang. Vielleicht wird es mit der Zeit mehr – vielleicht bleibt es auch dabei. Beides ist völlig in Ordnung. Die Kontinuität ist das, was zählt.

7. Sei freundlich zu dir selbst

Manche Tage fühlen sich leicht an, andere eher zäh. Das ist ganz normal. Meditation ist kein Wettbewerb und kein Leistungsziel. Es ist ein Raum, in dem du einfach mit dir sein darfst – genau so, wie du bist. Ohne Bewertung. Mit Offenheit und Mitgefühl.

8. Geführte Meditationen können helfen

Wenn du magst, nutze am Anfang eine geführte Meditation – es gibt viele schöne Angebote (auch bei uns). Eine sanfte Stimme kann dir helfen, dich besser auf den Moment einzulassen und dranzubleiben, besonders wenn dein Geist gerade sehr aktiv ist.

9. Schaffe dir eine kleine Routine

Vielleicht jeden Morgen nach dem Aufstehen, vielleicht abends vor dem Schlafengehen – finde eine Zeit, die sich für dich stimmig anfühlt. Mach daraus ein kleines Ritual. Je öfter du meditierst, desto leichter wird es dir fallen, in die Ruhe zu kommen.

10. Bleib dran – auch wenn’s holpert

Meditation ist eine Reise, keine Abkürzung. Es gibt kein Ziel, das du erreichen musst – aber viele kleine Veränderungen, die du mit der Zeit spüren wirst: mehr Gelassenheit, mehr Klarheit, ein besserer Umgang mit Stress und vor allem eine tiefere Verbindung zu dir selbst.

Mein Fazit für dich

Meditation muss nicht kompliziert oder „spirituell“ sein. Sie darf einfach nur ein Moment am Tag sein, den du dir selbst schenkst. Mit Atem, Ruhe und Freundlichkeit. Für mich persönlich ist Meditation ein wichtiger Anker geworden – nicht immer perfekt, aber immer wertvoll.

Wenn du Lust hast, gemeinsam in die Praxis einzutauchen, schau gerne bei unseren Meditationskursen vorbei oder schreib mir, wenn du Fragen hast. Ich begleite dich gern.

Namaskar
Meriç

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